Dresden auf Entzug II

Sonntag, 21. Oktober 2012

Oder: Wie funktioniert die Stadt ohne Öl?

Dies ist das Motto einer Kurztagung am 08.11.2012 von 17:00 bis 20:30 Uhr im Hygiene-Museum. Sie wird in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem Büro für postfossile Regionalentwicklung Dresden ausgerichtet.

Auf dem Programm (.pdf-Datei, 132 kB) stehen u.a. Impulsstatements von:

  • Joachim Breuninger
    Direktor des Verkehrsmuseums Dresden
  • Dr. Matthias Mohaupt
    Abteilungsleiter Verkehrsplanung im Stadtplanungsamt Dresden
  • Prof. Dr. Jürg Sulzer
    Stiftungsprofessur Stadtumbau und Stadtforschung
    an der Technischen Universität Dresden

Motivation: Nicht erst 2060, sondern bereits 2016 könnte Treibstoff an den Tankstellen 2,50 € kosten. Wie aber organisieren wir unsere Stadt, in der Tausende täglich mit dem PKW pendeln, Märkte und Unternehmen auf LKW-Transporte angewiesen sind und auch Feuerwehr, Polizei, Krankenwagen und Taxis Mineralöl brauchen? Bis 2035 wird Dresden, wie andere europäische Städte auch, ohne nennenswerte Ölreserven auskommen müssen. Ursache dafür ist das globale Erdölfördermaximum, über das Fatih Birol, Chefökonom der Internationalen Energieagentur, sagt: „Wir sollten das Öl verlassen, bevor es uns verlässt“.

Die Veranstaltungsreihe „Dresden auf Entzug“ will für die Ölabhängigkeit sensibilisieren und einen Prozess anstoßen, der unsere Stadt in ein Zeitalter nach dem Öl führt. Aufgrund des großen Publikumsinteresses an der ersten Tagung im April ist diese zweite Veranstaltung entstanden. Diesmal steht die Frage im Raum, wie sich Stadtverwaltung und Stadtplaner mit dem Thema auseinandersetzen und was wir aus der Zeit „vor dem Öl“ für die Zukunft lernen können.

Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Um eine Anmeldung unter 0351/8046804 wird gebeten.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 22.10.2012 aktualisiert.
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