Dresden braucht eine lebendige Elbe

Montag, 2. Juli 2012

Bekanntlich ist Dresden ohne Elbe und ihre Nebengewässer unvorstellbar. Die Elbe durchfließt auf einer Länge von ca. 30 km das Stadtgebiet. Sie stellt zusammen mit ihrer Aue einen bedeutsamen Landschafts-, Natur- und Kulturraum dar und dient als Naherholungsgebiet für Einwohner und Gäste Dresdens. Ebenso ist die Aue als Hochwasserüberflutungsraum unerlässlich. Abgesehen davon benötigen Auen diese Überflutungen, um einer arten- und strukturreichen Fauna und Flora Lebens-, Nahrungs- und Rückzugsraum zu bieten.

Alles Gründe, warum – nach Auffassung des Arbeitskreises Hallesche Auenwälder zu Halle (Saale) e.V. (AHA) – auch die Elbe und ihre Aue von jeglicher Bebauung freizuhalten ist, wie vom Ansatz her z.B. in der Verordnung der Landeshauptstadt Dresden zur Festsetzung des Überschwemmungsgebietes der Elbe in Dresden vom 11.05.2000 festgehalten.

Der AHA erklärt sich ausdrücklich bereit, im Rahmen seiner ehrenamtlichen Möglichkeiten an der Erstellung einer Elbschutzsatzung im Stadtgebiet von Dresden mit den Auswirkungen auf das Umland mitzuwirken. Der AHA beabsichtigt im Jahr 2012 seine Aktivitäten in Dresden und seiner Umgebung zu verstärken. Dazu soll u.a. eine Fahrradexkursion am Samstag, dem 07.07.2012, ab 10:00 Uhr dienen. Sie führt durch die Elbaue in Dresden, mit Aufenthalt an den Mündungen der Weißeritz und des Mordgrundbaches in die Elbe, Blick zum Naturschutzgebiet Pillnitzer Elbinsel sowie Aufenthalt an der Mündung des Lockwitzbaches in die Elbe. Wendepunkte sind elbabwärts die Mündung der Weißeritz in die Elbe und elbaufwärts Personenfähre in Birknitz, Große Kreisstadt Pirna. Treffpunkt und Endpunkt ist die Ecke Hasenberg/Terrassenufer westlich der Carolabrücke. Die Fahrradexkursion dauert ca. 7 Stunden.

Der AHA plant ferner die Bildung einer ehrenamtlichen AHA-Regionalgruppe Dresden und Umland. Der AHA möchte Interessenten gewinnen, welche sich aktiv für den Schutz, den Erhalt und die Entwicklung der vielfältigen Fluss-, Bach- und Auenlandschaft in Dresden und seiner näheren Umgebung einsetzen wollen. Hierzu bringt der AHA u.a. seine vielfältigen und jahrzehntelangen Erfahrungen z.B. in den Fluss- und Auenlandschaften der Elbe, der Saale und der Mulde ein.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 02.07.2012 aktualisiert.
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