Wie weiter am Neumarkt?

Montag, 25. Juni 2012

Dresden – Frankfurt – Potsdam: Der Dresdner Neumarkt dient bundesweit als Vorbild für die nachhaltige Altstadtreparatur der Schäden, die das „20. Jahrhundert“ durch Kriegszerstörungen und ideologische bedingte Flächenabrisse in deutschen Altstädten hinterlassen hat, ohne dass etwas gestalterisch ähnlich Wert- und Nachhaltiges an ihre Stelle gerückt wäre.

Das Dom-Römer-Areal in Frankfurt oder die Quartiere um den Alten Markt in Potsdam sind Beispiele für die Übernahme und Anpassung des Dresdner Leitbautenkonzeptes. Am Dienstag, dem 26.06.2012, kommen deshalb die Akteure Frankfurts und Potsdams nach Dresden, um hier über ihre Erfahrungen mit den hiesigen Verantwortlichen zu diskutieren. Fragen, wie z.B.

  • Was konnten sie vom Neumarkt lernen?
  • Welche baurechtlichen Instrumente kamen zur Anwendung?
  • Wie ist ihr Verhältnis zur Bürgerschaft und den -vereinen?
  • Was verstehen sie heute unter moderner Architektur?

werden in einer Podiumsdiskussion im Lichthof des Rathauses (Dr.-Külz-Ring 19) um 18:30 Uhr besprochen von:

  • Jörn Marx
    Beigeordneter für Stadtentwicklung
    Landeshauptstadt Dresden
  • Michael Guntersdorf
    Geschäftsführer der Dom-Römer GmbH
    Frankfurt a.M.
  • Matthias Klipp
    Beigeordneter für Stadtentwicklung und Bauen
    Landeshauptstadt Potsdam
  • Berndt Dietze
    Geschäftsführer Baywobau Dresden
  • Laurentius A. Hegeman
    Geschäftsführer Kondor Wessels Holding GmbH

Die Moderation übernimmt Dr. Dankwart Guratzsch, Journalist (Die Welt, Frankfurt a.M.). Veranstalter ist die Gesellschaft Historischer Neumarkt Dresden e.V.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 02.07.2012 aktualisiert.
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