Wiederentdeckung des räumlichen Gestaltens im Städtebau

Samstag, 5. November 2011

Das Entwicklungsforum Dresden lädt zu einer Vortragsveranstaltung mit Dr. Matthias Lerm ein, der nach langjähriger Tätigkeit in der Dresdner Stadtplanung jetzt als Stadtarchitekt in Jena arbeitet. Der Vortrag mit anschließendem Gespräch trägt den Titel „Wiederentdeckung des räumlichen Gestaltens im Städtebau“ und findet am Freitag, dem 11.11.2011, um 19:00 Uhr im kleinen Saal des Kulturrathauses (Königstraße 15) statt.

Stadtplanung und Städtebau wurden in den vergangenen Jahren vielfach auf das Positionieren von Gebäuden auf der Fläche, die Sicherung der Erschließung und die Vermeidung von Auffälligkeiten reduziert und als „Einfügen“ gesetzlich verankert. Das Unbehagen über diese Praxis wird allerorten, nicht zuletzt in Dresden, deutlich artikuliert. Der Begriff „Stadtbaukunst“ wirkt heute allgemein fast antiquiert. Nach einem Rückblick zur städtebaulichen Entwicklung Dresdens werden aktuelle Anforderungen an städtebauliches Gestalten benannt, hoffnungsvoll stimmende Beispiele zu aktuellen Raumbildungen vorgeführt und anhand von Regeln eine raumunterstützende Gestaltung des öffentlichen Raumes angeregt. Wenn es gelingt, die Schönheit und Individualität gut gestalteter städtebaulicher Räume zu verstehen und damit die Sehnsucht zu wecken, vielfältig nutzbare öffentliche Räume zurück zu gewinnen, hat der Abend sein Ziel erreicht.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 05.11.2011 aktualisiert.
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2 Kommentare zu diesem Artikel

  1. Heute am Buß-und Bettag wäre doch mal eine großartige Gelegenheit gewesen,die Sophienkirche bewußt zu besuchen und mal von innen zu betrachten um sich so dadurch mal von der Wichtigkeit eines urbanen städtebaulich zu Dresden passenden Wiederaufbaus aller zerstörten historischen Gebäude sowie der Innenstadt und nicht nur der Sophienkirche zu überzeugen.Die Innenstadt sollte eigentlich das für Dresden sein,was der Motor für das Auto bedeutet.Der Antrieb inklusive Wohnraum,Geschäfte,Werkraum,Erholungsraum,also pulsierender,lebendiger urbaner Ballungsraum,welcher sich stetig selbst erneuert aus innerer Kraft.
    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Und keine Wiese !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Dresden leistet sich in Bezug auf die derzeitigen Baubodenpreise in Deutschland die teuersten Rasenflächen gerechnet auf den Quadratmeter !
    Ich würde es daher auch befürworten,wenn die Stadt Dresden sich bei der UNESCO um den Welterbetitel bemühen würde für die teuersten Ackerflächen in einer eurpäischen Metropole.
    Meine da am Rathaus angepflanzten Kartoffeln der Sorte”Goldene Rathauskartoffel” bekämen dadurch das wertvolle Prädikat”Kartoffen direkt aus ökologischem Anbau aus dem Zentrum der barocken Weltkulturstadt Dresden.

    … schrieb Lars Michel am Mittwoch, dem 16.11.2011, um 22:36 Uhr.

  2. “Wiederentdeckung des räumlichen Gestaltens im Städtebau!”.
    Wiederentdeckung ? Wieso Wiederentdeckung ? Gibts für diese Wiederentdeckung spezielle Ferngläser im Optikfachhandel ? Wie weit kann man mit diesen Spezialferngläsern kucken ? Denn in der Tat ohne Fernglas betrachtet,stehen in Dresden-Innenstadt die Häuser,wenn überhaupt vorhanden,ziemlich so weit voneinander,das es wirklich beinah eines Fernglases bedarf,um die sich anschauen zu können.
    Nüchtern gesagt,um diesen Umstand zu ändern,geht man einfach in den nächsten Werkzeugladen und kauft sich Maurerkelle und Ziegelhammer und was man sonst noch so braucht dafür und entdeckt sich selbst wieder neu,wenn man die Stadt wieder aufbaut in seiner alten Schönheit.Natürlich in geschlossener Bauweise.Was für eine BAUKONJUNKTUR und was für eine Konjunktur in den angeschlossenen Wirtschaftsbereichen würde dies wohl zur Folge haben ? Und Bettina Bunge wäre nicht mehr die Mangerin von der “Innenstadt-Wiese”Dresden”.Sondern Mangerin der pulsierenden,lebendigen Stadt Dresden.Dresden,welches dann auch kein Tourismusbüro mehr benötigt,um mühsam und wohl auch mit viel (Werbe-)Geld auf sich aufmerksam zu machen in der Welt.Klar kostet das was.Wahrscheinlich so um die 10 Milliarden.Aber egal wie hoch die Summe ist.Denn das ist gut investiertes Geld und fließt beständig gewinnbringend in nicht allzu langer Zeit zurück an die Investoren.
    Ein Werkzeugladen öffnet in der Regel um 9 Uhr von Montag bis Samstag.Und auf Dresden bezogen hat der schon seit 66 Jahren geöffnet und wartet auf seine Kunden.

    … schrieb Lars Michel am Freitag, dem 18.11.2011, um 00:04 Uhr.