Kommunizieren – Partizipieren: Neue Wege der Denkmalvermittlung

Donnerstag, 25. August 2011

Sind Plattenbauten denkmalwürdig? Benötigen Zeugnisse der 1950er und 60er Jahre wie der Landtag in Hannover und die Beethovenhalle in Bonn Denkmalschutz? Warum ist die Völklinger Hütte Teil des Kulturerbes der Menschheit? Solche und ähnliche Fragen deuten darauf hin, dass zwischen fachlicher Bewertung und öffentlicher Akzeptanz von historischen Bauten oftmals große Diskrepanzen herrschen. Manches, was historisch wichtig ist, bleibt ungeliebt und unbequem. Verbesserung der Vermittlung heißt da in vielen Diskussionen das Zauberwort.

Was das im Einzelnen heißt und was Kommunikation leisten kann, darüber diskutieren in Dresden Denkmalpfleger, Kunsthistoriker, Architekten, Künstler, Restauratoren, Museologen und Medienfachleute im Rahmen eines „Interdisziplinären Brainstormings“ über neue Wege der Vermittlung von Denkmalen. Die Tagung findet vom 06. bis 08.10.2011 an der Hochschule für Bildende Künste Dresden (Güntzstraße 34) statt. Sie steht unter der Schirmherrschaft von Frau Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Wichtig: Die Anmeldung zur Tagung ist kostenlos. Voraussetzung für die Teilnahme ist eine Anmeldung bis zum 15.09.2011.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 25.08.2011 aktualisiert.
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