Mund auf am Elbhang – Bürger reden mit

Donnerstag, 16. Juni 2011

Unter diesem Motto laden die Ortsvereine des Elbhangs, das Entwicklungsforum Dresden und der Elbhangfestverein zum 34. Elbhanggespräch am Montag, dem 20.06.2011 um 19:00 Uhr in das Ortsamt Loschwitz (Grundstraße 3) ein.

Gesprächspartner im Podium sind:

  • Dr. Volkrad Drechsler,
    Ortsverein Pillnitz e.V.
  • Christian Decker,
    Interessengemeinschaft Weinbergkirche Pillnitz e.V.
  • Otto-R. Wenzel,
    Ortsverein Loschwitz-Wachwitz e.V.
  • Dr. Detlef Streitenberger,
    Verschönerungsverein Weißer Hirsch / Oberloschwitz e.V.
  • Dr. Heidrun Laudel,
    Verein Dresdens Erben e.V.
  • Sylvia Günther,
    Ortsamt Loschwitz
  • Reinhard Koettnitz,
    Straßen- und Tiefbauamt (angefragt)
  • Dr. Christian Korndörfer,
    Umweltamt (angefragt)
  • Manfred Wiemer,
    Amt für Kultur und Denkmalschutz

Die Moderation übernimmt Christoff Andrich vom Entwicklungsforum Dresden.

Allen Dresdnern und vor allem den Bewohnern der Stadtteile am Elbhang ist wohl bewusst, dass der Schutz der Kulturlandschaft des Elbtales eine verpflichtende Aufgabe für Bürgerschaft und Stadtverwaltung bleibt, auch wenn uns der Welterbe-Titel aberkannt wurde.

Der Diskussionsabend soll zunächst beispielhaft aufzeigen, wo im Wirkungsbereich der Ortsvereine am Elbhang in der Vergangenheit sowohl positive als auch negative Fälle von Bau- und Landschaftsgestaltung entstanden sind und welche Rolle bürgerschaftliches Engagement dabei gespielt hat.

Davon ausgehend soll angesprochen werden, wo heute problematische Punkte und bedenkliche Entwicklungen zu beobachten sind. Dabei geht es unter anderem um behutsames Bauen und den Umgang mit privaten Gärten, Einfriedungen und Stützmauern, um das Abholzen von markantem, gesundem Baumbestand im Landschaftsschutzgebiet, um die Erhaltung öffentlicher Fußwege und die Zugänglichkeit zu den Elbschlössern vom Körnerweg her, aber auch um das Parkplatzproblem am Elbufer. Schließlich soll die prinzipielle Frage in den Raum gestellt werden, wie wir als Bürger noch stärker an der Arbeit mit den vorhandenen Schutzinstrumentarien und an der vertiefenden Erfassung der Kulturlandschaft der Dresdner Elbhänge (Rahmenkonzept) beteiligt werden können. Im Sinne lebendiger Bürgerbeteiligung soll dazu mit den Verantwortlichen diskutiert und nach Lösungswegen gesucht werden.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 16.06.2011 aktualisiert.
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