Radweg her!

Donnerstag, 13. Januar 2011

Am Samstag jährt sich die Fällung der Angelika-Buche zum dritten Mal: Am 15.01.2008 musste der stattliche und historisch bedeutsame Baum an der Angelikastraße dem Verkehrszug Waldschlößchenbrücke weichen. Alle Versuche, die etwa 200 Jahre alte Buche zu retten, schlugen fehl. Ihre Fällung wurde damit begründet, dass der zukünftig dort entlang führende Radweg nicht zu verlegen sei.

Die Realität sieht heute anders aus: Neben den zwei Autofahrspuren ist von einem adäquaten Radweg nichts zu sehen. Stattdessen gibt es eine Mischnutzung auf einem viel zu schmalen Fußweg, bei dem man eine Bushaltestelle passieren und Slalom um die Oberleitungsmasten fahren muss.

Um auf diese „Buchenlüge“ aufmerksam zu machen, laden wir zu einem Treffen am Samstag, dem 15.01.2011, ab 14:00 Uhr an die Bautzner Straße, Ecke Angelikastraße ein.

Es soll daran erinnert werden, wie viele Bäume (die Buche, Kastanien und Eichen) fast ausschließlich dem Autoverkehr geopfert wurden – und auch daran, dass diese Entwicklung im Gegensatz zu den jüngsten Verlautbarungen zum Verkehrsentwicklungsplan 2025 steht! Um der Forderung nach einem eigenständigen Radweg Nachdruck zu verleihen, sollten möglichst viele Fahrräder mitgebracht werden. Es soll ein Stück Radweg markiert und feierlich eingeweiht werden.

Dieser Artikel wurde zuletzt am 13.01.2011 aktualisiert.
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Ein Kommentar zu diesem Artikel

  1. Falls der Fußweg tatsächlich gebaut werden sollte, hält sich hoffentlich niemand an eine derartig ignorante und alle Verkehrsteilnehmer gefährdende Beschilderung.
    Ein Radweg, selbst, wenn er als Fahrradspur auf Fahrbahnniveau verläuft, ist als Geradeausspur rechts neben einer Rechtsabbiegerspur immer gefährlicher als das Mitschwimmen im allgemeinen Verkehr.

    … schrieb flueggus am Montag, dem 17.01.2011, um 20:25 Uhr.