Zwischenräume in der perforierten Stadt

Dienstag, 12. Oktober 2010

Im Vorfeld des Vortrags zu neuen Positionen in der Landschaftsarchitektur von Dr.-Ing. Carlo W. Becker am 13.10.2010 um 20:00 Uhr (im Festsaal des Blockhauses, Neustädter Markt 19) lädt die Sächsische Akademie der Künste zu einem Rundgang mit dem Referenten ein. Die Route auf der „zentralen Achse“ führt vom Wiener Platz mit „Wiener Loch“, Ferdinand- und Georgplatz an der Petersburger Straße, Wallstraße, Postplatz, Schützengasse, Herzogin Garten zum ehemaligen Heizkraftwerk Mitte.

An diesen zentralen Orten, die bereits mehrfach überplant wurden, an denen sich aber für die nächsten Jahre keine Entwicklung abzeichnet, steht der Aspekt der temporären Nutzung, Zwischennutzung und Umnutzung von Brachen mit Mitteln der Landschaftsarchitektur im Mittelpunkt. Berücksichtigung sollten auch die peripheren und sich anschließenden Bereiche erfahren, in denen seit 1990 ebenfalls keine Entwicklung ablesbar ist.

Ziel ist es, der Landeshauptstadt Impulse, Anregungen und Ideen für die temporäre Nutzung dieser Flächen zu geben, Perspektiven und Potenziale dieser Orte herauszuarbeiten und zu erörtern. Der Rundgang dient nicht der Evaluierung bestehender Planungen und begibt sich auch nicht in Konkurrenz zu ihnen.

Der Rundgang beginnt um 13:00 Uhr. Treffpunkt ist die Prager Straße am Eingang zur Tiefgarage am „Wiener Loch“ zwischen Kugelhaus und Prager Spitze. Mitwirkende sind

  • Dr.-Ing. Carlo Becker, BGMR, Berlin
  • Dr.-Ing. Barbara Engel, Lt. Bereich Innenstadt im Stadtplanungsamt Dresden
  • Prof. Cornelia Müller, Lützow 7 Landschaftsarchitekten, Berlin
  • Prof. Thomas Sieverts, Stadtplaner, Bonn

Dieser Artikel wurde zuletzt am 30.12.2010 aktualisiert.
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