Quo vadis, Dresden?

Mittwoch, 2. Juni 2010

Liebe Leserinnen und Leser,

quo vadis, Dresden? Wohin willst Du, Elbflorenz? Was macht Dich aus?

Diesen Fragen wollen wir uns stellen – auf der Suche nach Antworten, die uns und die Stadt weiterbringen sollen.

Ist Dresden tatsächlich der Nabel der Welt, wie so mancher Dresdner glaubt und das Bild von Carl August Richter aus dem Jahre 1824 zu zeigen scheint? Die Erdachse verläuft durch die Kuppel der Frauenkirche geradewegs in den Himmel, die Welt dreht sich darum und alles jenseits der Elbhänge erscheint bedeutungslos klein.

Wir wollen Blicke wagen hinaus über diesen (begrenzten) Horizont. Herausfinden, warum Selbst- und Fremdbild Dresdens so auseinanderklaffen, warum die weltbekannte Kulturmetropole in sich so provinziell ist.

Wir wollen sensibel machen, für das, was der Stadt nicht gut tut, und Finger in die Wunden von wachsender Bau-un-kultur und menschenunfreundlicher Stadtentwicklung, mit sich selbst beschäftigter Kommunalpolitik, widerstrebender Stadtverwaltung und sich (unberechtigt) einmischender Staatsregierung legen.

Wir wollen Informationen zu all diesen und ähnlichen Themen zusammentragen und damit Wissens- und Entscheidungsgrundlagen schaffen.

Wir wollen denjenigen in der Stadt eine Stimme geben, die sich dafür interessieren, was hier vor sich geht, und bisher (zu) wenig Wege fanden, diese hörbar zu erheben.

Wir brauchen Sie: Aufmerksame und wache Leserinnen und Leser, die unsere Beiträge lesen, kommentieren, prüfen und anzweifeln, die neue Themen ansprechen – und die zur Feder greifen, um Eigenes einzubringen.

Lassen Sie uns gemeinsam die Frage beantworten: Quo vadis, Dresden?

Herzlichst,

Ihre Quo-vadis-Dresden-Redaktion

Dieser Artikel wurde zuletzt am 18.07.2010 aktualisiert.
Sie können den Artikel als .pdf-Datei speichern ...
Gern können Sie auch diesen Artikel weiterempfehlen ...